10.10.2026
Die „Wassernixe“ kehrt an ihren historischen Standort zurück
Ein Stück Gartengeschichte ist zurück: Am 10. Oktober 2026 wurde die rekonstruierte Skulptur „Wassernixe“ im Rahmen des 5. deutsch-polnischen Parkseminars im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) feierlich enthüllt. Die Bürgermeisterin Simone Taubenek und die 33. Forster Rosenkönigin Stefanie III. präsentierten die Figur im Pergolenhof auf der Wehrinsel.
Rund 70 Teilnehmende aus Deutschland und Polen engagierten sich beim Parkseminar für die Pflege und Weiterentwicklung der historischen Parkanlage. Neben der Neugestaltung von Beetflächen rund um die „Wassernixe“ wurden insgesamt mehr als 1.600 Stauden, 5.000 Blumenzwiebeln und zahlreiche Sträucher gepflanzt. Das Seminar zeigte eindrucksvoll, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Erhalt des gemeinsamen Gartenkulturerbes beitragen kann.
Die „Wassernixe“, auch als „Nymphe“ oder „Mädchen mit Frosch“ bekannt, wurde vom Cottbuser Bildhauer Walter Adler geschaffen und gehörte bereits zur ursprünglichen Gestaltung des Pergolenhofes im Vorfeld der Rosen- und Gartenbauausstellung von 1913. Da weder Originalteile noch Gussformen erhalten waren, wurde die Skulptur anhand historischer Fotografien rekonstruiert. Gemeinsam mit dem bereits 2023 zurückgekehrten „Mädchen mit Wasserkrug“ ergänzt sie nun wieder das historische Ensemble.
Ermöglicht wurde die Rekonstruktion durch die großzügige Spende einer Forster Familie, der die Stadt Forst (Lausitz) herzlich dankt.
Das Projekt "Inwertsetzung Parkverbund" wird aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG VI A Brandenburg – Polen 2021-2027 kofinanziert.